Profilfoto von Dr. Mark Weinert
Bild von Niels C. Fleischhauer (M.A.)

Niels C. Fleischhauer (M.A.)

Angst vor dem ersten Nachtdienst als Assistenzarzt: 8 Lebensretter-Tipps für Neulinge in der Nachtschicht

Es ist Nacht. Sie sind mit 30 Patienten alleine auf der Station. Fragen der Pflege prasseln auf Sie ein. Ständig rechnen Sie mit dem nächsten Notfall. Das alles hört sich wie ein Albtraum für Sie an? Wir sorgen dafür, dass das nur ein böser Traum bleibt.

Dieser Artikel richtet sich an Assistenzärzte, die Angst vor ihrem ersten Nachtdienst haben. Anästhesist und Kommunikationstrainer Dr. Mark Weinert und das Team von Ärzteglück lassen Sie nicht alleine. Wir geben wertvolle Hinweise, wie Sie Ihre erste Nachtschicht heil überstehen werden. Zusätzlich erfahren Sie, wer Ihnen dabei hilft, auch als Arzt mit Nachtdiensten dauerhaft glücklich im Arztberuf zu sein.

Coaching für Ärzte

Foto von Niels C. Fleischhauer

Alleine im ärztlichen Nachtdienst

Im Nachtdienst sind Sie mitunter einziger ärztlicher Ansprechpartner für Kollegen aus anderen Abteilungen und die Pflegekräfte Ihrer Station. Gerade Assistenzärzte haben Angst, zum Berufsstart ohne Vorbereitung gleich beim ersten Nachtdienst plötzlich alleine gelassen zu werden. Auch wenn ich gerne etwas anderes behaupten würde – sowas passiert leider. Vor dieser großen Verantwortung bekommen viele junge Ärzte mächtig Angst.

Doch Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. “In meinem ersten Nachtdienst war ich zwar nervös, aber nicht allein”, erinnert sich Anästhesist Dr. Weinert. Es gibt immer den Arzt im Hintergrunddienst, welchen Sie anrufen können. Darüber hinaus gilt auch für den ärztlichen Nachtdienst: Vorbereitung ist das halbe Leben. Mit den richtigen Vorkehrungen sparen Sie in kritischen Situationen entscheidende Zeit und wissen, wer Ihnen weiterhelfen kann. Daher folgen hier unsere wertvollsten Tipps, mit denen Sie Ihre erste Nachtschicht souverän überstehen werden.

1. Kollegen begleiten

Kommunikationstrainer Dr. Weinert empfiehlt, “sich vorher zu informieren, mit wem man denn den Dienst hat”. Machen Sie Bekanntschaft mit dem Kollegen. Erfragen Sie bei dieser Gelegenheit auch die anderen relevanten Kontakte, um zu wissen, wer wo arbeitet.

Es ist logisch, dass Sie als Assistenzarzt noch keine Ahnung von den Abläufen während des Nachtdienstes haben. Daher kann es sinnvoll sein, dass Sie vor Ihrem ersten Einsatz einen erfahrenen ärztlichen Kollegen im Vordergrunddienst begleiten. Bleiben Sie nach Feierabend – zum Beispiel an einem Freitag – einfach ein paar Stunden länger. So können Sie die Nachtschicht kennenlernen und sich Tricks abschauen, ohne auf sich selbst gestellt zu sein.

2. Die eigene Physis kennen

Dass die Menschheit aus Frühaufstehern und Morgenmuffeln besteht, ist uns allen bekannt. Selbst die Wissenschaft hat inzwischen nachgewiesen, dass es “Lerchen” und “Eulen” gibt. Unser biologischer Chronotyp bestimmt im Wesentlichen, wie leistungsfähig wir zu welcher Tageszeit sind. Er beeinflusst auch unsere Empfindungen wie Müdigkeit, Durst oder Kälte. Welcher Typ sind Sie? Lernen Sie Ihren eigenen Körper kennen; denn er funktioniert nachts anders als am Tag.

Große Uneinigkeit herrscht darüber, ob man den Tagesrhythmus vor dem ärztlichen Nachtdienst gezielt verändern sollte. Einige empfehlen, am vorigen Tag früher ins Bett zu gehen, um am folgenden Abend mehr Reserven zu haben. Andere Kollegen hingegen schwören darauf, länger aufzubleiben und später aufzustehen. Auf diese Art soll der Körper an den veränderten Rhythmus “akklimatisiert” werden. Jedoch kenne ich auch Ärzte, die ihre Tagesroutine explizit nicht verändern. Wie auch immer Sie es machen – wichtig ist, dass Sie wissen, wie Sie sich am besten fühlen.

3. Eine Checkliste erstellen

Vielleicht haben Sie bei einem älteren Weiterbildungsassistenten bereits ein Notizbuch gesehen. Darin bewahrt er höchstwahrscheinlich die für den Klinikalltag wichtigsten Informationen auf. Häufig gehört dazu auch eine Checkliste. Sie enthält zum Beispiel:

  • Eine Auflistung der häufigsten Situationen mit den entsprechend vorzunehmenden Handlungsschritten – etwa, wann welches Schmerzmittel zu verabreichen oder wie bei Verdacht auf Herzinfarkt zu reagieren ist
  • Die wichtigsten Telefonnummern – beispielhaft der Notaufnahme oder des Hintergrund-Arztes
  • Lagerungsorte von Utensilien
  • Passwörter für Computersysteme

Ein guter Arbeitgeber hat eine solche Aufstellung womöglich schon vorbereitet. “Dass das nicht überall der Fall sein wird, ist leider auch klar”, stellt Herr Dr. Weinert fest. Er ist ein großer Fan von Checklisten. “Eine gute eigene fachliche Vorbereitung hilft, dem ganzen entspannter entgegenzusehen.” Alternativ können Sie einen Kollegen darum bitten, dessen Liste zu kopieren. Damit lässt sich die eine oder andere Angst von Assistenzärzten vor dem ersten Nachtdienst mit Sicherheit nehmen.

4. Priorisieren

Als Arzt sind Sie im Nachtdienst oftmals der alleinige Ansprechpartner für Nachbarabteilungen und vor allem die Pflege. Umso wichtiger ist es, dass Sie angesichts der Fülle von Zuständigkeiten für Assistenzärzte in der Nachtschicht nicht überfordert sind. Lernen Sie, bewusst zu priorisieren. So wissen Sie auch als Assistenzarzt in jeder Lage, um was Sie sich zuerst kümmern sollten und unterliegen dem Stress nicht.

Es gibt viele verschiedene Methoden der Priorisierung. Ich selbst nutze etwa eine verfeinerte und abgewandelte Form der “Eisenhower-Matrix”. Jüngst hörte ich auch von einer offenen To-Do-Liste, auf die jeder Pfleger Punkte für den Arzt notieren konnte – wohlgemerkt ohne vorherige Absprache. Von Zeit zu Zeit nahm der Kollege die Liste dann zur Hand und konnte anhand dieser Übersicht schnell priorisieren.

Coaching für Ärzte

Foto von Niels C. Fleischhauer

5. Die richtige Ernährung

Wenn ich zu wenig trinke, bekomme ich schnell Kopfschmerzen. Wie gehts Ihnen damit? Um fit zu bleiben, sollten Sie in Ihrem ärztlichen Nachtdienst unbedingt genug Wasser trinken. Der obligatorische Kaffee hilft dabei, wach zu bleiben. Auch sollten Sie Ihre Nahrung bewusst auswählen. Die gemeinsame Pizza-Bestellung ist zwar verführerisch, könnte Ihnen aber schwer im Magen liegen. 

Beachten Sie, dass Sie während des ärztlichen Nachtdienstes womöglich nicht viel zusammenhängende Zeit haben werden, um eine Mahlzeit einzunehmen. Essen Sie also dann, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben – auch wenn Sie noch nicht hungrig sind. Nehmen Sie Speisen mit, die Sie zwischendurch verzehren, notfalls wegstecken und später weiter essen können – etwa kleine Snacks wie Nüsse oder Müsliriegel.

6. Kurze Pausen nutzen

Manche Ärzte neigen im Nachtdienst dazu, kleine Pausen für das Verfassen von Arztbriefen zu nutzen. Dabei könnten Sie schon wenige Minuten für eine kurze Auszeit nutzen. Ob Mini-Meditation, Dehnübungen oder einfach nur tiefes Durchatmen – all das kann helfen.

Sie können auch versuchen, kurz die Füße hochzulegen und ein paar Minuten zu schlafen. Hierbei ist es praktisch, wenn Sie keine Zeit beim An- und Ausziehen verlieren. Legen Sie sich also für den Vordergrunddienst möglichst bequeme Kleidung zu.

Leider ist die Kunst des “Powernapping” nicht jedem gleichermaßen in die Wiege gelegt, wie auch Herr Dr. Weinert bei seiner ersten Nachtschicht feststellte: “Ungewöhnlicherweise war diese Nacht ziemlich ruhig, sodass ich nach Mitternacht tatsächlich hätte schlafen können. Da ich aber so aufgeregt war, konnte ich nicht schlafen.

7. Hilfswerkzeuge nutzen

Eines ist klar: Das, was man als Assistenzarzt im Nachtdienst alles können muss, passt nicht auf eine Checkliste. Trotz aller Vorbereitungen wird es genügend Situationen geben, die neu für Sie sind. Vielleicht ist auch gerade niemand in Sicht, den Sie um Rat fragen können; und den Hintergrund-Arzt wollen Sie auch nicht jedes Mal aus dem Bett klingeln. Womöglich ist es diese Ungewissheit, die einigen Assistenzärzten vor dem ersten Nachtdienst am meisten Angst bereitet. Zum Glück bieten sich für solche Fälle verschiedene kleinere Hilfsmittel an – beispielsweise:

  • Ein Kitteltaschenbuch
  • Eine Mediziner-App – etwa von AMBOSS
  • Die Nutzung einer Suchmaschine

8. Hilfe beim Hintergrund-Arzt holen

Viele Assistenzärzte stehen im Vordergrunddienst beziehungsweise Nachtdienst vor einem Dilemma: Sie kommen alleine nicht weiter, aber scheuen es, den Hintergrund-Arzt um drei Uhr nachts zu wecken. “Wenn man darüber nachdenkt, ob man ihn anrufen sollte, ist das meistens auch der Zeitpunkt dafür”, rät Anästhesist Dr. Weinert. Oberste Priorität besitzt die Sicherheit des Patienten. Das weiß auch der Hintergrund-Arzt; und dafür belegt er die entsprechende ärztliche Rufbereitschaft. “Ein Gespräch vor dem ersten Nachtdienst kann da Wunder wirken”, merkt Herr Dr. Weinert an. “Idealerweise ist der Hintergrund unterstützend und signalisiert, dass man sich gut an ihn wenden kann.

Dennoch sollte man den Kollegen im Hintergrunddienst nicht wegen jeder Kleinigkeit behelligen. Falls es sich nicht um kritische Aspekte handelt – siehe Priorisierung –, können Sie die Fragen auch sammeln, bevor Sie anrufen. So ist der Hintergrund-Arzt insgesamt weniger Störungen ausgesetzt.

Haben Sie den richtigen Arztberuf?

Auch wenn es die älteren Kollegen nicht gerne zugeben – praktisch jeder Assistenzarzt hatte Angst vor der ersten Nachtschicht. Man spricht nur nicht gerne darüber. Sie werden schon sehen: In der zweiten Schicht wird alles deutlich weniger furchterregend sein – vor allem, wenn Sie unsere Hinweise beherzigen. “Über die Jahre hinweg hat die Anspannung immer mehr nachgelassen”, beruhigt Anästhesist Dr. Weinert.

Irgendwann wird Ihr erster ärztlicher Nachtdienst enden. Weitere werden folgen. Wie wird die Assistenzarztzeit anschließend für Sie weitergehen? Sind Sie unsicher, ob der aktuelle Arztberuf der richtige für Sie ist? Möchten Sie ärztlichen Nachtdiensten am liebsten gänzlich aus dem Weg gehen? Dann empfehle ich Ihnen das Ärzteglück-Coaching mit einer erfahrenen, promovierten Kollegin. Gemeinsam mit ihr finden Sie einen Arztberuf, mit welchem Sie dauerhaft glücklich sind. Wir wollen, dass Sie Ihren Arztberuf lieben. Hier können Sie Ihren Coaching-Termin vereinbaren.

Zusammenfassung: 8 Lebensretter-Tipps gegen die Angst vor dem ersten Nachtdienst als Assistenzarzt

  1. Kollegen begleiten
  2. Die eigene Physis kennen
  3. Eine Checkliste erstellen
  4. Priorisieren
  5. Die richtige Ernährung
  6. Kurze Pausen nutzen
  7. Hilfswerkzeuge nutzen
  8. Hilfe beim Hintergrund-Arzt holen
    Porträt von Dr. Mark Weinert
    Dr. Mark Weinert ist Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Er verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung im Krankenhaus. Zudem unterstützt er als Kommunikationstrainer Kollegen dabei, den hektischen Berufsalltag zu meistern. Seine jüngste Veröffentlichung ist Der 1-Minuten-Arzt.

FAQ – häufigste Fragen und Antworten

  1. Ist Angst vor dem ersten Nachtdienst als Assistenzarzt normal?

    Ja, diese Angst ist völlig normal und betrifft nahezu jeden Assistenzarzt. Die ungewohnte Verantwortung und die Vorstellung, nachts alleine Entscheidungen treffen zu müssen, lösen häufig Unsicherheit aus.

  2. Ist man im Nachtdienst wirklich alleine?

    Nein, auch wenn es sich so anfühlt. Im Hintergrund steht immer ein erfahrener Arzt zur Verfügung, den Sie jederzeit kontaktieren können.

  3. Warum ist der erste Nachtdienst für viele so belastend?

    Die Kombination aus Verantwortung, Zeitdruck und fehlender Routine führt zu Stress. Hinzu kommt, dass viele Abläufe im Studium nicht ausreichend vermittelt werden.

  4. Wie kann man sich optimal auf den ersten Nachtdienst vorbereiten?

    Durch das Kennenlernen der Abläufe, Gespräche mit Kollegen und das Sammeln wichtiger Informationen im Vorfeld.

  5. Hilft es, vor dem ersten Nachtdienst bei Kollegen mitzulaufen?

    Ja, das Mitlaufen ist eine der effektivsten Vorbereitungen. Sie lernen typische Situationen kennen und gewinnen Sicherheit, ohne selbst die volle Verantwortung zu tragen.

  6. Warum ist eine eigene Checkliste im Nachtdienst so hilfreich?

    Eine Checkliste spart Zeit und reduziert Unsicherheit in stressigen Situationen. Sie enthält wichtige Abläufe, Kontakte und praktische Informationen für den Alltag.

  7. Wie kann man Überforderung im Nachtdienst vermeiden?

    Durch klare Priorisierung der Aufgaben. Wer entscheidet, was dringend ist und was warten kann, behält auch in stressigen Situationen die Kontrolle.

  8. Welche Rolle spielt die körperliche Vorbereitung auf den Nachtdienst?

    Eine große Rolle. Schlafrhythmus, Ernährung und Flüssigkeitszufuhr beeinflussen die Leistungsfähigkeit erheblich und sollten bewusst gesteuert werden.

  9. Was sollte man im Nachtdienst essen und trinken?

    Leichte, gut verträgliche Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit sind wichtig. Kleine Snacks helfen, die Energie über die gesamte Schicht stabil zu halten.

  10. Sind Pausen im Nachtdienst sinnvoll?

    Ja, selbst kurze Pausen können die Konzentration deutlich verbessern. Auch wenige Minuten Erholung helfen, leistungsfähig zu bleiben.

  11. Welche Hilfsmittel unterstützen im Nachtdienst?

    Kitteltaschenbücher, medizinische Apps oder strukturierte Notizen helfen, schnell auf Informationen zuzugreifen. Sie geben Sicherheit bei unbekannten Situationen.

  12. Wann sollte man den Hintergrunddienst kontaktieren?

    Sobald Unsicherheit bei relevanten Entscheidungen besteht. Patientensicherheit hat oberste Priorität. Daher sollte im Zweifel immer frühzeitig Unterstützung eingeholt werden.

  13. Ist es problematisch, den Hintergrundarzt nachts zu stören?

    Nein, genau dafür ist er da. Wichtig ist jedoch, Anfragen sinnvoll zu bündeln und nicht wegen jeder Kleinigkeit anzurufen.

  14. Wie entwickelt sich die Angst nach den ersten Nachtdiensten?

    Mit jeder Erfahrung nimmt die Unsicherheit deutlich ab. Routine und Wiederholung sorgen dafür, dass der Nachtdienst zunehmend souverän bewältigt wird.

  15. Was tun, wenn die Angst vor Nachtdiensten dauerhaft bleibt?

    Dann sollte die eigene berufliche Situation hinterfragt werden. Eine andere Fachrichtung oder ein Tätigkeitsfeld ohne Nachtdienste kann sinnvoll sein.

  16. Wie kann Coaching bei Angst vor Nachtdiensten helfen?

    Coaching hilft, konkrete Strategien zu entwickeln und mentale Blockaden zu lösen. Besonders effektiv ist es, wenn der Coach den Klinikalltag aus eigener Erfahrung kennt.

  17. Woher stammen die Informationen und Erfahrungswerte in diesem Beitrag?

    Neben den im Text genannten Quellen stammen die praktischen und kommunikativen Einschätzungen von Dr. Mark Weinert – Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Kommunikationstrainer mit über 20 Jahren Erfahrung im Krankenhaus. Die strategischen und karrierebezogenen Einordnungen stammen von Niels C. Fleischhauer, dem Inhaber von Ärzteglück. Er hat mit seinem Team mehr als 100 Ärzte auch beim Berufsstart und in herausfordernden Situationen wie dem Nachtdienst begleitet.

Über den Autor

Autoren-Profilbild

Niels C. Fleischhauer (M.A.) hat Ärzteglück 2020 gegründet. Seine Expertise liegt auf den Gebieten Ärztevermittlung in die Schweiz, Coaching und Gründungs-, Praxis- sowie Unternehmensberatung für Ärzte. Er verfügt über den Abschluss Master of Arts im kommunikationswissenschaftlichen Bereich.

Weitere spannende Beiträge

Oberarzt freut sich

Oberarzt werden

Erinnern Sie sich noch daran, als Sie das erste Mal Ihrem Oberarzt begegnet sind? Wie fühlten Sie sich damals? Waren Sie etwas unsicher oder sogar

Weiterlesen