Psychiater sitzt in Praxis und blickt auf die Alpen
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Niels C. Fleischhauer (M.A.)

Wertschätzung für die Psychiatrie: Wie viel Lohn und Gehalt ein Psychiater in der Schweiz wirklich verdient

Das Wichtigste in Kürze
Psychiater verdienen in der Schweiz deutlich mehr als in Deutschland. Fachärzte erreichen häufig rund 156.000 Franken, Oberärzte etwa 189.000 Franken und leitende Ärzte rund 234.000 Franken jährlich.
Die Höhe des Gehalts hängt vor allem von Berufserfahrung, Führungsverantwortung, Zusatzqualifikationen, Umsatzbeteiligungen und dem jeweiligen Kanton ab.
Durch die vergleichsweise niedrige Steuerbelastung fällt auch das Nettogehalt oft deutlich höher aus als in Deutschland.
Neben dem Einkommen profitieren Psychiater in der Schweiz von besseren Arbeitsbedingungen, mehr Zeit für Patienten und einer hohen Lebensqualität.
Der Bedarf an Fachärzten für Psychiatrie ist derzeit groß, was die Chancen auf attraktive Stellen und gute Gehaltsverhandlungen erhöht.
Ärzteglück unterstützt Psychiater bei der Stellensuche, der MEBEKO-Anerkennung und dem gesamten Wechsel in die Schweiz.

Das ist die Wahrheit: In Deutschland verdienen tendenziell diejenigen Fachärzte am wenigsten Geld, welche die meiste Zeit mit Patienten verbringen. Davon ist naturgemäß die Psychiatrie besonders betroffen. Vor allem die niedergelassenen Kollegen können ein Lied davon singen. Es ist also höchste Zeit, etwas an dieser Situation zu ändern. Ich werde Ihnen ein Land vorstellen, das Fachärzte für Psychiatrie in besonderem Maße willkommen heißt.

In diesem Artikel eröffne ich Ihnen, wie viel Lohn ein Psychiater in der Schweiz wirklich verdient. Sie erfahren, welche Eigenschaften das Alpenland attraktiv machen und dass die Gelegenheit für einen Umzug derzeit äußerst günstig ist. Zu guter Letzt weiß ich noch, wer Sie dabei unterstützt, eine hervorragend bezahlte schweizerische Anstellung in der Psychiatrie zu bekommen.

Ärztevermittlung in die Schweiz

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Guter Lohn für Schweizer Psychiater kein Selbstläufer

Wenn wir ehrlich sind, stellt das hohe Einkommen einen der Hauptgründe dar, warum man als Arzt in die Schweiz geht. Diese Erwartung wird auch im Regelfall nicht enttäuscht. Wie hoch das Gehaltsplus aber tatsächlich ausfällt, kann durchaus unterschiedlich sein.

Die Psychiatrie ist ein besonderes Fachgebiet. Viele wirtschaftliche Vorzüge anderer Fachrichtungen – zum Beispiel die Abrechnung von Röntgenaufnahmen, die Delegation von Tätigkeiten an Assistenzen oder die finanzielle Beteiligung an operativen Erträgen –  entfallen hier weitestgehend. Was ein Psychiater in der Schweiz verdient, hängt daher vorwiegend von diesen Kriterien ab:

  • Führungsverantwortung
  • Berufserfahrung
  • Umsatzbeteiligung
  • Zusatzbezeichnungen, die abgerechnet werden können – etwa Psychoanalyse oder Schlafmedizin
  • Kanton

Was verdient ein Psychiater in der Schweiz?

Je nach Ausprägung beziehungsweise Vorhandensein oder erwähnten Kriterien können Sie mehr oder weniger Einkommen erzielen. Lassen Sie uns konkret werden. Dazu finden Sie nachfolgend eine Übersicht, welche die durchschnittlichen Jahresgehälter der Psychiater aus unserem Schweizer Netzwerk zusammenfasst:

PositionFrankenEuro1
Assistenzarzt2110.000120.000
Facharzt156.000170.000
Oberarzt189.000206.000
Leitender Arzt234.000255.000
Übersicht zu den mittleren jährlichen Löhnen von Psychiatern aus unserem Schweizer Netzwerk. 1Wechselkurs 1 CHF = 1,09 EUR. 2Mit mindestens zwei Jahren absolvierter Facharztweiterbildung.

Sie erkennen sofort: Egal, um welche Position es sich handelt – als Schweizer Psychiater verdienen Sie immer wesentlich mehr Gehalt als in Deutschland. Als Oberarzt kann Ihr Lohn in der Schweiz umgerechnet sogar 200.000 Euro erreichen. Das gilt im Übrigen auch für die niedergelassenen Kollegen, welche auf ein zu versteuerndes Einkommen von jährlich rund 220.000 Franken kommen. Zu beachten ist, dass die letztgenannte Zahl 2014 erhoben wurde. Die Schweizer sind beim Thema Verdienst eher diskret, was die Veröffentlichung von Zahlen angeht. Mit Sicherheit fällt dieser Wert heute noch deutlich höher aus.

Das Gehalt eines Chefarztes der Psychiatrie in der Schweiz wird noch um einiges höher liegen. Allerdings ist hier die Stichprobe viel zu klein, sodass belastbare Zahlen fehlen. Das Niveau wird in etwa mit dem Verdienst eines Chefarztes in Deutschland vergleichbar sein.

Weiterhin wird ersichtlich, dass man bereits als Assistenzarzt der Psychiatrie ein üppiges Gehalt in der Schweiz erzielen kann. Aus diesem Grund melden sich viele Weiterbildungsassistenten bei Ärzteglück. Sie überlegen, bereits als Assistenzarzt in der Schweiz zu arbeiten. Die zentrale Frage dabei ist stets: Wann ist der beste Zeitpunkt zur Übersiedlung? Steht der Abschluss der Facharztausbildung für Psychiatrie kurz bevor, kann es sinnvoll sein, diesen zunächst abzuschließen. Stehen Assistenzärzte dagegen noch relativ am Anfang ihrer Weiterbildung, so liegt es näher, diese in der Schweiz zu absolvieren. Melden Sie sich deswegen am besten bei uns. Gemeinsam finden wir die beste Lösung.

Netto nochmals netter

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Schweiz sei mindestens doppelt so teuer wie der deutsche Alltag. Dadurch relativiere sich das gute Einkommen sofort wieder. Diese Behauptung ist definitiv falsch. Die Lebenshaltungskosten betragen ungefähr das Anderthalbfache des deutschen Niveaus.

Gerne wird auch übersehen, wie gering die Steuerbelastung im Alpenland ausfällt. Der Einkommensteuersatz ist je nach Kanton und sogar Gemeinde unterschiedlich. Im Kanton Zug beträgt er etwa nur 22 Prozent – mit beträchtlichen Auswirkungen auf Ihren Nettolohn als Schweizer Psychiater, wie eine Beispielrechnung beweist. Folgende Annahmen habe ich dazu getroffen:

  • Angestellter Schweizer Psychiater mit einem Monatsgehalt von 16.000 Franken
  • 40 Jahre alt
  • Kein Kirchenmitglied
  • Verheiratet
  • 2 Kinder
  • Wohnort im Kanton Zug

Gemäß Brutto-Netto-Rechner verbleiben Ihnen in diesem Fall von 16.000 Franken noch ganze 12.900 (!) Franken. Berichten Sie als Psychiater in der Schweiz einmal den deutschen Kollegen von diesem Nettolohn. Bei einem solch hohen Schweizer Salär kann man die im Vergleich zu Deutschland hohen Lebenshaltungskosten locker verkraften, wie ich meine.

Mehr als ein hohes Einkommen

Ja, in diesem Beitrag geht es hauptsächlich um die Frage, wie viel Lohn ein Psychiater in der Schweiz verdient. Doch die Helvetia lockt nicht allein mit ihren finanziellen Reizen. Auch die Lebensqualität und der hohe Freizeitwert wissen zu überzeugen. Außerdem gestaltet sich der Arbeitsalltag angenehmer. Überstunden in  Kliniken sind kaum mit dem deutschen Pensum zu vergleichen. Dazu befindet sich das Verhältnis von Patienten pro Arzt in einem deutlich ausgewogeneren Verhältnis.

Auch bietet sich die Niederlassung in der Psychiatrie an. In anderen Fachrichtungen ist der Gang in den ambulanten Sektor derzeit wesentlich schwieriger. Dies liegt daran, dass Ärzte in der Schweiz grundsätzlich zunächst drei Jahre an einer anerkannten Weiterbildungsstätte arbeiten sollen. Zumindest Kinder- und Jugendpsychiater sind glücklicherweise von dieser Vorgabe befreit. Hierdurch will man eine Unterversorgung im ländlichen Raum verhindern. In jedem Fall können wir Ihnen beides ermöglichen: eine stationäre und eine ambulante Arztstelle.

Hinzu kommt, dass der Moment für einen Wechsel in die Schweiz in der Psychiatrie aktuell besonders günstig ist. Es herrscht ein riesiger Bedarf in diesem Fachgebiet. Daraus ergibt sich jede Menge Verhandlungsspielraum, was das Einkommen und die Arbeitsmodalitäten betrifft. Ganz anders sieht es beispielsweise in chirurgischen Fächern aus. Zwar gehören entsprechende Fachärzte auch in der Schweiz zu den Kollegen mit tendenziell höherem Gehalt; allein eine Stelle zu finden, ist die große Herausforderung – in Deutschland unvorstellbar.

Als Psychiater eine Schweizer Stelle mit hervorragendem Gehalt finden

Worauf warten Sie noch? Ob Lebensqualität, Arbeitsbedingungen oder eben der Lohn – die Schweiz hält für jeden Psychiater etwas Besonderes bereit. Was spricht Sie am meisten an?

Sobald Sie überlegen, in die Schweiz zu wechseln, ist es Zeit, Ärzteglück zu kontaktieren. Wir wollen, dass Sie Ihren Arztberuf lieben – auch in unserem südlichen Nachbarland. Ob bei der MEBEKO-Anerkennung, den bürokratischen Hürden oder sogar der Kinderbetreuung – mein Spezialist unterstützt Sie nach Kräften dabei, als Psychiater glücklich in der Schweiz anzukommen.

Ärztevermittlung in die Schweiz

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FAQ – häufigste Fragen und Antworten

  1. Was verdient ein Psychiater in der Schweiz?

    Das Gehalt eines Psychiaters in der Schweiz hängt stark von Position, Erfahrung und Zusatzqualifikationen ab. Assistenzärzte verdienen etwa 110.000 Franken jährlich, während Fachärzte rund 156.000 Franken und Oberärzte etwa 189.000 Franken erreichen können. In leitenden Positionen sind auch über 230.000 Franken möglich.

  2. Warum verdienen Psychiater in der Schweiz mehr als in Deutschland?

    In der Schweiz sind die Gehälter insgesamt höher und die Steuerbelastung oft geringer. Gleichzeitig profitieren Ärzte von besseren Arbeitsbedingungen und einer höheren Nachfrage. Dadurch ergibt sich ein deutlich attraktiveres Gesamtpaket.

  3. Wovon hängt das Gehalt eines Psychiaters in der Schweiz ab?

    Das Einkommen wird unter anderem durch Berufserfahrung, Führungsverantwortung, Zusatzqualifikationen und den jeweiligen Kanton beeinflusst. Auch Umsatzbeteiligungen können eine Rolle spielen. Je nach Kombination dieser Faktoren kann das Gehalt stark variieren.

  4. Wie hoch ist das Netto-Gehalt eines Psychiaters in der Schweiz?

    Das Netto-Gehalt fällt aufgrund der vergleichsweise niedrigen Steuern oft deutlich höher aus als in Deutschland. Je nach Wohnort und persönlicher Situation kann ein großer Teil des Bruttogehalts erhalten bleiben. Dadurch relativieren sich auch höhere Lebenshaltungskosten.

  5. Sind die Lebenshaltungskosten in der Schweiz ein Nachteil?

    Die Lebenshaltungskosten sind höher als in Deutschland, liegen aber nicht beim Doppelten, sondern eher beim etwa 1,5-Fachen. Durch das höhere Einkommen und die geringere Steuerlast bleibt dennoch ein deutlicher finanzieller Vorteil bestehen.

  6. Lohnt sich der Wechsel in die Schweiz für Psychiater aktuell?

    Der Wechsel ist derzeit besonders attraktiv, da ein hoher Bedarf an Fachärzten für Psychiatrie besteht. Dadurch ergeben sich gute Chancen bei der Jobsuche sowie Verhandlungsspielraum beim Gehalt. Auch die Arbeitsbedingungen sind häufig besser als in Deutschland.

  7. Kann man sich als Psychiater in der Schweiz niederlassen?

    Eine Niederlassung ist möglich, unterliegt jedoch bestimmten Voraussetzungen. In der Regel müssen Ärzte zunächst mehrere Jahre an anerkannten Weiterbildungsstätten tätig gewesen sein. Für einzelne Fachbereiche gelten dabei Ausnahmen.

  8. Woher stammen die Informationen und Erfahrungswerte in diesem Beitrag?

    Neben den im Text genannten Quellen stammen die Informationen und Erfahrungswerte von Niels C. Fleischhauer, dem Inhaber von Ärzteglück. Er hat mit seinem Team mehr als 100 Ärzte zum Thema Arbeiten als Psychiater in der Schweiz beraten und zahlreiche vermittelt.

Über den Autor

Autoren-Profilbild

Niels C. Fleischhauer (M.A.) hat Ärzteglück 2020 gegründet. Seine Expertise liegt auf den Gebieten Ärztevermittlung in die Schweiz, Coaching und Gründungs-, Praxis- sowie Unternehmensberatung für Ärzte. Er verfügt über den Abschluss Master of Arts im kommunikationswissenschaftlichen Bereich.

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