Porträtfoto von Jörg Wrobbel
Niels C. Fleischhauer

Niels C. Fleischhauer

Als Arzt reich werden: vom Mediziner zum Millionär

Sie sind Arzt. Dann sind Sie bestimmt auch reich. Zumindest denken das Ihre Nachbarn. Sie sehen sich selbst nicht als besonders wohlhabend? Dann ergeht es Ihnen wie den meisten Ihrer Kollegen. Nur weil Sie Mediziner sind, macht Sie das nicht automatisch zum Millionär. Doch mit den notwendigen Schritten und etwas Disziplin liegt Ihre erste Million näher, als Sie vielleicht denken.

Jörg Wrobbel, Finanzberater für Mediziner, verrät in diesem interessanten Artikel, wie Sie als Arzt wirklich reich werden können. Sie erfahren, warum Fleiß und zahlreiche Überstunden alleine sich nicht auszahlen werden. Auch die sorgfältige Planung Ihrer Arzt-Karriere leistet einen entscheidenden Beitrag. 

Reiche Ärzte – ein Klischee?

Eines steht fest: Ärzte gehören nach wie vor zu den bestbezahlten Berufen Deutschlands (externer Link). Doch macht sie das gleich zu reichen Menschen? “Das erinnert mich ein wenig an meine Kindheit und die Sommerferien bei meiner Großmutter. Allzu gern zeigte sie mir die großen Häuser in der Nachbarschaft mit dem Hinweis, dass hier Ärzte wohnen die sich das leisten können”, meint Herr Wrobbel. Dabei bedeutet ein hohes Einkommen jedoch gleichermaßen eine hohe Steuerlast, was das Nettovermögen erheblich drückt. Zudem stellt sich die Frage, wie “reich” an Lebensqualität ein Mensch ist, der zwar 25 Prozent mehr verdient, aber 50 Prozent mehr arbeitet?

Finanzberater Wrobbel kann dem Klischee der wohlhabenden Ärzte nichts abgewinnen: “Sind wirklich alle Ärzte reich? Nein. Können Ärzte finanziellen Reichtum erlangen? Ja. Das ist ganz alleine eine Frage der persönlichen Einstellung.

Notwendige Schritte, um als Arzt reich zu werden

An dieser Stelle sollten Sie eine Grundsatzentscheidung treffen: Möchten Sie weiterhin ein ordentliches Netto-Gehalt erzielen, aber ein schier unmenschliches Arbeitspensum leisten; oder wollen Sie lieber ein sehr gutes Nettoeinkommen erhalten und zugleich weniger arbeiten?

Wenn Sie als Arzt wirklich reich werden wollen, sollten Sie beginnen, in finanziellen Dingen ganzheitlich zu denken. Es geht nicht nur darum, dasjenige Vermögen, welches bereits da ist, sinnvoll anzulegen. Vielmehr sollten Sie sich fragen: Welche rechtlichen und steuerlichen Mittel können Sie ergreifen, um Ihren Nettoverdienst und somit Ihr Anlagevolumen wesentlich zu steigern?

Herr Wrobbel empfiehlt, “möglichst frühzeitig mit dem Vermögensaufbau zu beginnen”. Auf diese Weise können Sie möglichst lange von Zins und Zinseszins profitieren und benötigen gerade in jungen Jahren weniger Anfangskapital. Ihre Anlagestrategie sollten dabei möglichst diversifiziert sein: “Je breiter Sie sich aufstellen, desto besser schützen Sie Ihr Vermögen vor Krisenzeiten und schaffen sich automatisch ein zweites Einkommen durch Ihre Vermögenswerte.” Von Versicherungen dagegen rät er ab: “Versicherungen und Geldanlagen haben noch nie zueinander gepasst. Ein Grund dafür sind die viel zu hohen Kosten in diesen Policen, die einen sinnvollen Vermögensaufbau unmöglich machen.”

Steueroptimierung

Wenn Sie als Arzt reich werden wollen, kann Ihnen auch ein Wechsel Ihres Standpunkts helfen. So ist es seit jeher gelebt und gelernt, dass Menschen private Eigentümer ihrer Immobilie sind. Löst man sich von dieser Perspektive, so kann sich großes Potenzial zur Steueroptimierung ergeben. Ein beliebtes Modell stellt in diesem Zusammenhang etwa die Familiengesellschaft dar, welche – sofern sie als Immobiliengesellschaft fungiert – Eigentümerin der Immobilie sein kann. Der Arzt selbst – und mit ihm seine Familie – sind dann wiederum Gesellschafter/Eigentümer der Familiengesellschaft. Im Alltag ändert sich dadurch nichts; doch auf dem Papier versprechen sich Ärzte von dieser Lösung erhebliche Steuervorteile.

Finanzberater Wrobbel erklärt, dass es eine große Rolle spielt, “in welchem Status sich der Arzt gerade befindet. Ist er als Praxisinhaber selbstständig, als freiberuflicher Honorararzt unterwegs oder angestellt in einem Krankenhaus?” Je nach persönlicher und beruflicher Situation empfehlen sich unterschiedliche steuerliche Konzepte.

Vermeidung rechtlicher und finanzieller Risiken

Es gibt eine Vielzahl von Risiken, die das Vermögen schmälern können”, gibt Herr Wrobbel zu bedenken. So stelle etwa der Verzicht auf eine private Haftpflichtversicherung, welche äußerst günstig sei, ein unnötiges finanzielles Risiko dar. Zudem sollten Ärzte auch mit ihren Ehepartnern entsprechende Regelungen treffen: “Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Ehevertrag nicht nur die Vermögensverhältnisse regelt, sondern uns auch vor einem Rosenkrieg bewahren würde. Das ist ein gutes Gefühl.

Nicht zuletzt gilt es, das aufgebaute Vermögen idealerweise auch an die nächste Generation weiterzugeben. Dies kann etwa in Form einer Schenkung oder einer Erbschaft passieren. Dabei stellt jedoch die Erbschaftssteuer eine nicht zu vernachlässigende Hürde dar. Konstrukte wie die Familiengesellschaft werden aber auch an dieser Stelle eingesetzt, um die Erbschafts- und sogar die Schenkungssteuer zu optimieren.

Eine hoch dotierte Stelle

Viele Mediziner bedenken nicht, dass insbesondere Aufstiegs- und sonstige Karrieremöglichkeiten wesentlich dazu beitragen können, um als Arzt reich zu werden; denn wenn etwa Ihr Gehalt als Krankenhaus-Arzt niedrig ist, steht Ihnen auch weniger Anlagevolumen zum Vermögensaufbau zur Verfügung. Sie sollten also bereits vor der Wahl Ihrer Fachrichtung recherchieren, welcher Facharzt am meisten verdient. Gefallen Ihnen mehrere Fachrichtungen, so ist es sinnvoll, Ihr zukünftiges Gehalt als Facharzt im Krankenhaus in die Entscheidung miteinzubeziehen.

Wollen Sie zu den bestbezahlten Ärzten gehören, so sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Arbeitsort beschäftigen. Vor diesem Hintergrund gibt es erhebliche Unterschiede im deutschsprachigen Raum: Als Assistenzarzt starten Sie in Deutschland laut Tarifvertrag (externer Link) mit einem Einstiegsgehalt von rund 4.600 Euro. Dagegen winkt Ihnen bei manchen Schweizer Arbeitgebern aus unserem Netzwerk bereits als Assistenzarzt ein Gehalt von umgerechnet rund 8.000 Euro – bessere Arbeitsbedingungen inklusive. Ähnlich sieht der Gehaltssprung aufs “Schweizer Niveau” bei Fachärzten aus. Selbst als Chefarzt oder Honorararzt können Sie in der Schweiz von einem erheblich höheren Stundenlohn profitieren.

Sie finden den Gedanken spannend, als Arzt in der Schweiz zu arbeiten? Sprechen Sie uns an. Gerne zeigen wir Ihnen, wo Sie in der Schweiz als Mediziner ein besonders hohes Gehalt erzielen können. Unabhängig von der Höhe Ihres Einkommens sollten Sie aber in jedem Fall darauf achten, dass Ihr Salär nicht von der Steuer “aufgefressen” wird. Planen Sie hier also in besonderem Maße eine entsprechende steuerliche Gestaltung. 

Ganzheitliche Unterstützung durch Partner

Wie Sie soeben erfahren haben, können Sie als Arzt wirklich reich werden. Entscheidend ist jedoch, dass Sie beim Vermögensaufbau ganzheitlich vorgehen. Von der Steueroptimierung über die strategische Anlage bis hin zur Klärung von erbschafts- und steuerrechtlichen Fragen – suchen Sie sich einen Partner, welcher Sie umfassend betreuen kann.

Die Basis Ihres erfolgreichen Vermögensaufbaus bildet auf alle Fälle ein entsprechendes Einkommen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, einen der bestbezahlten Jobs als Mediziner in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu ergattern. Kontaktieren Sie uns. Wir wollen, dass Sie Ihren Arztberuf lieben.

Porträtfoto von Jörg Wrobbel
Jörg Wrobbel ist Finanzberater für Mediziner. Er sorgt dafür, dass Ärzte vermögend werden und bleiben. Mehr zu Herrn Wrobbel und seinem Unternehmen ONfiMED erfahren Sie auf www.onfimed.de (externer Link).

Über den Autor

Niels C. Fleischhauer

Niels C. Fleischhauer

Inhaber von Ärzteglück

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