Junge Ärztin feiert sich
Niels C. Fleischhauer

Niels C. Fleischhauer

MEHR Gehalt als Assistenzarzt: 12 Tipps für Ihre Gehaltsverhandlung

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben das Medizinstudium geschafft und Ihre Approbation in der Tasche. Nun erwartet Sie der Ernst des Berufslebens und die “Qual der Wahl” Ihres Werdegangs: Wollen Sie den Studienkollegen an die Uniklinik folgen; möchten Sie als Assistenzarzt bei einem privaten Krankenhauskonzern anfangen; oder soll es doch lieber ein öffentlicher Träger sein? Da ist es gut zu wissen, welche Gehaltsaussichten frische Mediziner haben und – viel wichtiger – wie Sie Ihr Gehalt als Assistenzarzt erheblich steigern können.

Im Folgenden verrate ich Ihnen die zwölf durchschlagenden Tipps, wie Sie bereits als Assistenzarzt erheblich mehr als Ihre Studienkollegen verdienen. Sie werden erkennen, welch entscheidende Rolle dabei der richtige Arbeitgeber spielt. Eines nehme ich vorweg: Sie werden die gut bezahlten Assistenzarztstellen in der Regel nicht in Stellenbörsen finden.

1. Ausführliche Informationen zum Assistenzarzt-Gehalt sammeln: Wie viel verdient ein Assistenzarzt?

Eine gute Vorbereitung ist das halbe Leben”, besagt eine Redensart. Das ist wahr. In ganz besonderem Maße gilt das jedoch für Ihren Weg zu mehr Entgelt; denn speziell während der späteren Gehaltsverhandlungen sollten Sie die entscheidenden Zahlen parat haben.

Wieviel verdient also ein Assistenzarzt? Dies hängt zum großen Teil davon ab, ob Sie im außertariflichen Bereich arbeiten oder nach (Flächen-)Tarifverträgen bezahlt werden. Die ärztlichen Tarifverträge – allen voran der “Tarifvertrag Ärzte für kommunale Krankenhäuser” (“TV-Ärzte/VKA”) und der “Tarifvertrag für alle Universitätskliniken” (“TV-Ärzte TdL”) – gleichen sich bis auf wenige Euro, wohingegen Ihr Gehalt im privaten Sektor maßgeblich von Ihrem Verhandlungsgeschick abhängt.

Erhalten Sie ein Tarifgehalt, so liegt Ihr Einstiegsgehalt als Assistenzarzt im Krankenhaus bei etwa 4.600 bis 4.750 Euro brutto monatlich. Mit Diensten fällt Ihr Gehalt als Assistenzarzt entsprechend höher aus. Hochgerechnet auf ein Jahresgehalt bedeutet das für Assistenzärzte etwa 55.000 bis 57.000 Euro. Ihr Salär steigt automatisch mit jedem Jahr, in welchem Sie als Assistenzarzt ein tarifliches Gehalt kassieren, um eine Stufe. Nach 6 Stufen beziehungsweise Jahren ist jedoch Schluss: Dann sind Sie als Assistenzarzt beziehungsweise Stationsarzt bei einem Monatsgehalt von rund 6.000 Euro angelangt. Das Jahresgehalt eines Assistenzarztes liegt dann schon bei 72.000 Euro. 

Es gibt allerdings gleichermaßen private Klinikkonzerne wie beispielhaft HELIOS Kliniken oder Rhön-Klinikum, die einen Tariflohn zahlen. Dieser orientiert sich aber stark an TV-Ärzte/VKA und TV-Ärzte TdL. So liegt das Anfangsgehalt für Assistenzärzte mit 4.800 bis 5.100 Euro im Vergleich zu Kliniken in öffentlicher Hand zwar etwas höher; nach 6 Jahren haben Sie indessen ebenfalls Ihren Zenit erreicht – mit 6.000 bis 6.300 Euro pro Monat.

Am wenigstens verdienen Sie übrigens bei kirchlichen Trägern. Beachten Sie, dass in jedem Fall noch Zuschläge für Überstunden und Dienste, welche Sie leisten, hinzukommen. Richtig spannend wird es dann, wenn Sie als Assistenzarzt in einem privaten Krankenhaus arbeiten. In diesem Sektor kann Ihr Einkommen als Assistenzarzt infolge Ihres Verhandlungsgeschicks mitunter stark variieren und hängt von einigen Faktoren ab:

  • Der Größe der Klinik und des dahinterstehenden Unternehmens
  • Ihrem Fachbereich
  • Der Lage des Krankenhauses (städtisch oder ländlich)
TrägerEinstiegsgehaltGehalt nach 6 Jahren
Öffentlich (mit Tarifvertrag)4.600 – 4.750 Euro6.000 Euro
Privat (mit Tarifvertrag)4.800 – 5.100 Euro6.000 – 6.300 Euro
Gehaltstabelle zum Durchschnittsgehalt als Assistenzarzt (gerundet)

2. Beförderung

Die Beförderung ist der Klassiker unter den Faktoren, die zu mehr Bruttogehalt als Assistenzarzt führen. Haben Sie die Möglichkeit, Führungsverantwortung zu übernehmen? Wird demnächst eine Oberarztstelle frei? Dann ergreifen Sie die Chance zur Beförderung.

Viele Mediziner trauen sich den nächsten Schritt auf ihrer Karriereleiter nicht zu. Sie arbeiten zwar bereits seit einigen Jahren als Assistenzarzt; doch es gibt noch so viel zu lernen, was sie für die Bekleidung des Oberarzt-Postens benötigen. Trauen Sie sich. Ergreifen Sie bereits als Assistenzarzt Ihre Aufstiegsmöglichkeiten. Sie können gegenüber dem Chefarzt ruhig mit offenen Karten spielen. Weisen Sie auf ein mögliches Wissensdefizit hin und betonen Sie gleichzeitig, wie Sie die Lücken durch Weiterbildung füllen möchten.

3. Qualifikationen

Gerade im Privatsektor zahlen sich Ihre Qualifikationen aus. Sie haben eine Ausbildung zum Rettungssanitäter abgeschlossen? Sie haben Ihr praktisches Jahr auf dem für die Assistenzarztstelle relevanten Fachgebiet absolviert? Neben deutsch und englisch beherrschen Sie noch die arabische sowie die russische Sprache? Wunderbar, mit Qualifikationen wie diesen steigern Sie als Assistenzarzt Ihre Chancen auf mehr Gehalt erheblich.

Auch mit einer Promotion fällt es Ihnen leichter, als Krankenhausarzt mehr Gehalt zu bekommen. Was im universitären Bereich eher als Standard angesehen wird, kann Ihnen gerade in Gehaltsverhandlungen mit privaten Krankenhausträgern helfen. Passt dann noch das Fachgebiet Ihrer Dissertation zu Ihrer Assistenzarztstelle, so haben Sie einen “Sechser im Lotto”.

4. Über Wert verkaufen und bewusst “zu viel” Gehalt verlangen

Werden Sie nach Tarifvertrag bezahlt, so ist Ihr Lohn als Assistenzarzt festgelegt. Im außertariflichen Bereich hingegen hängt Ihre Bezahlung in großem Maße von Ihrem Verhandlungsgeschick ab. Daran haben sich viele Mediziner erstmal zu gewöhnen – insbesondere, wenn sie als angehender Assistenzarzt frisch von der Hochschule kommen. Sie sind mit dem Credo “über Geld spricht man nicht” aufgewachsen.

Glauben Sie mir: Der Personalverantwortliche wird hart verhandeln. Das ist sein Job. Er kennt die übliche Vergütung von Assistenzärzten ganz genau und wird versuchen, Sie unter Tarifgehalt anzuwerben. Das wäre ein Erfolg für ihn. Sie aber haben eine Verantwortung gegenüber sich selbst. Zeigen Sie also keine falsche Scheu. Ihr Ziel sollte es sein, sich nicht unter Wert, sondern idealerweise über Wert zu verkaufen. Erreichen Sie ein Gehalt, welches deutlich über dem Tariflohn für Assistenzärzte liegt, so haben Sie einen “guten Deal“ gemacht.

Auch wenn es ein unangenehmes Thema für Sie ist – irgendwann wird es zur Sprache kommen: die Gehaltsvorstellung. Falls Sie diese nicht schon bei Ihrem Bewerbungsschreiben angeben sollten, wird Sie der Chefarzt spätestens im Vorstellungsgespräch danach fragen. Geben Sie keine Summe an, bei der Sie sich gut fühlen. Ein “gutes Gefühl” ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie zu wenig Lohn fordern. An dieser Stelle zahlt sich Ihre gute Vorbereitung aus. Überlegen Sie sich im Geiste, was ein Assistenzarzt in dieser Position durchschnittlich verdient, und – ganz wichtig – addieren Sie nochmal einen gewissen Betrag hinzu. Hierdurch erhalten Sie Verhandlungsspielraum. Der Chefarzt will Sie schließlich später noch etwas herunterhandeln und somit “seinen Job machen”. Als grober Richtwert eignen sich ungefähr 20 Prozent als Zuschlag. Die Formel dazu würde folglich lauten:

Durchschnittsgehalt x 1,2 = Gehaltsvorstellung
4.500 Euro x 1,2 = 5.400 Euro

5. Psychologische Tricks nutzen

Ein weiterer hilfreicher Tipp für Ihre Gehaltsverhandlung stammt von Sozialpsychologen. So hat man herausgefunden, dass es für Bewerber vorteilhaft ist, “krumme” Beträge als Gehaltsvorstellung zu nennen – also statt 5.400 Euro lieber 5.450 Euro. Dies signalisiert dem Chefarzt erstens, dass Sie sich intensiv mit den Durchschnittsgehältern eines Assistenzarztes beschäftigt haben; andererseits steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Personalverantwortliche nun in Zehnerschritten als in Hunderterschritten denkt. Demgemäß wird sein Gegenangebot höher liegen und einen höheren Verdienst für Sie als Assistenzarzt bedeuten.

Die Psychologie kennt unzählige Kniffe, wie Sie generell in Verhandlungen erfolgreich auftreten. Das würde jedoch den Umfang dieses Artikels sprengen. Daher möchte ich Sie nur noch auf einen weiteren wichtigen psychologischen Tipp hinweisen: Ihre Sprache. Wenn Sie Ihre Wörter zielgerichtet wählen – zum Beispiel von einer “Gehaltsanpassung” statt einer “Gehaltserhöhung” sprechen – steigt Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit. Ihre Forderung drückt dann keine Gier, sondern den Wunsch nach Gerechtigkeit aus.

6. Mit Leistungen überzeugen

Bei Gehaltsverhandlungen geht es nicht immer nur ums Geld. Es sollte Ihnen daran gelegen sein, vorrangig mit Leistungen zu überzeugen. Möchten Sie eine Beförderung oder Gehaltserhöhung erreichen, so sollten Sie Ihre vergangen (nachprüfbaren) Leistungen hervorheben. Wie viele Überstunden haben Sie geleistet? Wie viele Patienten konnten Sie pro Zeiteinheit behandeln? Welche Arbeitsabläufe haben Sie optimiert? Auch wenn diese Gedanken von Ihrem studentischen Ideal abweichen sollten – Ihren Chefarzt wird das sehr interessieren.

Genauso wichtig wie die Darstellung vergangener Leistungen ist Ihre berufliche Zukunft. Welche Ziele nehmen Sie sich fürs nächste Jahr vor? Welche Positionen streben Sie in Zukunft an? Fragen Sie desgleichen gezielt nach Karrieremöglichkeiten für angestellte Ärzte. Oft wollen Personalverantwortliche von sich aus wissen: “Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?” Genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass Sie von Ihren zukünftigen “Heldentaten” im Dienste der Klinik berichten.

7. Selbstvertrauen statt Zurückhaltung

Meiner Erfahrung nach üben sich Ärzte, wenn es um Geld geht, viel zu sehr in Zurückhaltung. Sie verhandeln zu zaghaft. Das ist auch kein Wunder. Letztlich wollen Sie lieber mit Menschen als mit Zahlen arbeiten. Doch Sie können lernen, zu verhandeln.

Sie brauchen nicht zu befürchten, das Krankenhaus würde pleitegehen, weil Sie als Assistenzarzt 3 Euro Stundenlohn mehr verdienen. Unserem Gesundheitssystem fehlt es nicht an Geld, sondern an Personal – an Assistenzärzten wie Ihnen. Lassen Sie sich auch nicht vom (Schein-)Argument abschrecken, Ihre Gehaltsforderung wäre “ungerecht” gegenüber Ihren Kollegen. Dies soll Ihnen lediglich ein schlechtes Gewissen einreden und alle Ärzte einzeln davon abhaben, mehr Gehalt zu verlangen.

Haben Sie keine Angst vor Neidern unter Ihren Kollegen. Ihr Chefarzt wird nicht freiwillig erzählen, dass Sie mehr als Ihre Kollegen verdienen. Ansonsten wäre die Schlange lang. Wenn Sie Ihr Einkommen als Assistenzarzt selbst nicht preisgeben – was oftmals laut Arbeitsvertrag sogar verboten ist – wird es auch sonst niemand erfahren.

8. Wechsel des Arbeitgebers

Sie sind bereits seit einigen Jahren als Assistenzarzt angestellt? Dann schauen Sie auf Ihre Entgeltabrechnung und vergleichen Ihr Gehalt mit dem durchschnittlichen Stundenlohn eines Assistenzarztes. Sie meinen, da ist noch Luft nach oben? Das glaube ich auch. Dann wird es Zeit für einen anderen Arbeitgeber.

Bei der Stellensuche empfehle ich Ihnen unbedingt, sich mehrere Krankenhäuser und alternative Ärztestellen anzusehen. Auf diese Weise erhalten Sie einen guten “Marktüberblick”. Des Weiteren können Sie die Arbeitgeber so gegeneinander “antreten” und um Sie “buhlen” lassen. Möge das beste Angebot gewinnen – aber bitte nicht das erstbeste. Sie können sich ruhig etwas Zeit lassen. Erfahrungsgemäß sind die Arbeitgeber bereit, stetig mehr Gehalt zu zahlen.

Die Suche nach einer neuen Assistenzarztstelle birgt zwei große Vorteile: Zunächst wird Ihnen eine andere Klinik von sich aus deutlich mehr Gehalt anbieten, als Sie aktuell verdienen. Ansonsten würde ein Wechsel nicht stattfinden. Doch “sich umzuschauen” hat noch einen weiteren Vorteil: Sie machen Ihren jetzigen Arbeitgeber “nervös”, sobald dieser von Ihren Plänen erfährt. Sollten Sie also ein attraktives Angebot erhalten, teilen Sie die Konditionen Ihrer Klinik unbedingt vor dem Stellenwechsel mit. Möglicherweise wird Ihr Arbeitgeber mit einem noch besseren Gegenangebot reagieren. Das habe ich alles schon erlebt.

Es kann vorkommen, dass Sie Ihre Assistenzarztstelle wechseln, aber im selben Tarifvertrag verbleiben. Dann sollten Sie beachten, dass Sie nicht automatisch wieder bei der ersten Stufe beginnen müssen. Sie haben Anspruch darauf, Ihre Stufe “mitzunehmen”. Das “vergessen” manche Arbeitgeber gerne und sprechen dieses Thema von sich aus gar nicht erst an.

9. Standort und Größe der Klinik beachten

Interessieren Sie sich für eine außertarifliche Assistenzarztstelle, dann gilt es, die Standortfaktoren des Krankenhauses zu beachten. Klassischerweise verdienen Sie als Assistenzarzt in großstädtischen Kliniken mehr als auf dem Land. Im Zuge des Ärztemangels, welcher vor allem in ländlichen Regionen zu spüren ist, dürften sich die Gehälter aber in Zukunft einander annähern.

Auch die Größe des Krankenhauses spielt eine gewichtige Rolle. Sie verdienen etwa in einer großen Maximalversorger-Klinik mehr als in einer kleinen Rehabilitationseinrichtung. Eine Bereitschaft zum Umzug kann Ihnen folglich einen höheren Verdienst als angestellter Assistenzarzt verhelfen.

10. Ärztlicher Berufswechsel

Vielleicht haben Sie ein paar Studienfreunde, die nach Ihrem gemeinsamen Medizinstudium nicht als Arzt im Krankenhaus arbeiten. Sie sind als junger Arzt etwa in die Pharmaindustrie, in die Versicherung oder in die Medizintechnik gewechselt. Freudestrahlend berichten sie Ihnen von ihren geregelten Arbeitszeiten und dem guten Verdienst.

Auch Sie können bereits als Assistenzarzt den Weg in die Wirtschaft und alternative Berufsfelder wählen. Selbst ohne Facharzt und zehn Jahre Berufserfahrung finden sich vielfältige Jobs mit einem Medizinstudium und außerhalb der Klinik für Assistenzärzte. Selbst von zu Hause können Sie als Assistenzarzt immer häufiger arbeiten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie sich einen alternativen Arztberuf ohne Patientenkontakt (schon) vorstellen können. 

11. Von Kontakten profitieren

Ich verrate Ihnen nun eine traurige Wahrheit: Die Arztstellen, welche Sie in Stellenbörsen finden, sind oftmals die schwer vermittelbaren Positionen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Meist hapert es jedoch am angemessenen Gehalt von Assistenzärzten. Die “Sahnestücke” unter den Arztstellen werden Sie in Stellenbörsen hingegen nicht finden. Diese werden über private Kontakte vergeben, bevor sie in einer Stellenanzeige Niederschlag finden. Regelhaft können Sie als Klinikarzt auch ein höheres Gehalt durchsetzen, wenn Sie einer Empfehlung Ihres Vorgängers folgen.

Doch wie gelangen Sie an wertvolle Kontakte? Sie verfügen noch nicht über Jahrzehnte Berufserfahrung. Ihr Netzwerk ist noch sehr klein; und außerdem ist dieses “Networking” nicht jedermanns Sache. Die Lösung ist einfach: Kontaktieren Sie Ärzteglück. Arbeitgeber, die mit uns zusammenarbeiten, fragen unser Netzwerk zur Ärztevermittlung nach geeigneten Kandidaten, bevor sie eine Arztstelle öffentlich ausschreiben. Dadurch erhalten Sie exklusiven Zugang zu Assistenzarzt-Posten, die wirklich gut bezahlt werden. 

12. Schriftliche Fixierung

Im kommenden Jahr können wir uns über eine Gehaltserhöhung unterhalten.” So hart es auch klingt – geben Sie nichts auf diese Beteuerungen. Pläne der Klinikleitung können sich ändern; Personalverantwortlichen können wechseln; und Sie können leider nicht darauf vertrauen, dass die andere Seite ihr Wort hält. Das habe ich zu oft in meinem beruflichen Leben erfahren. Machen Sie bitte nicht denselben Fehler wie ich.

Wenn Sie sich mit dem Arbeitgeber in Gehaltsfragen einig werden, so sollten Sie dieses Resultat unbedingt schriftlich festhalten und unterschreiben (lassen). Nur auf diese Weise erzeugen Sie Verbindlichkeit und können notfalls Rechtsmittel einlegen. Auf diese Art bleiben Sie gelassen, wenn der Chefarzt mal wieder “vergesslich” wird.

Eine Assistenzarztstelle, die Sie glücklich macht und mehr Gehalt verspricht

Nun wissen Sie Bescheid, wie Sie als Assistenzarzt einen höheren Verdienst erzielen können. Bei der Wahl Ihres Arbeitgebers sollten Sie hingegen nicht nur darauf achten, wie Sie als Arzt schnellstmöglich reich werden. Auch Vorteile wie Urlaubstage, innovative Arbeitszeitmodelle und Betreuungsangebote für Ihre Kinder sollte das Krankenhaus Ihnen bieten können.

Mit etwas Übung können Sie zum “Meister” in der Gehaltsverhandlung werden. Sie können jedoch auch den einfachen Weg wählen und sich an Ärzteglück wenden. Wir wollen, dass Sie Ihren Arztberuf lieben. Mit unserem Netzwerk zur Ärztevermittlung erhalten Sie kostenfreien Zugang zu exklusiven Assistenzarztstellen. Diese Stellen werden in der Regel besetzt, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden. Lassen Sie sich diese Gelegenheit also nicht entgehen und melden Sie sich noch heute bei uns. Sonst ist Ihre perfekte Assistenzarztstelle womöglich schon anderweitig vergeben.

Zusammenfassung: 12 Tipps für mehr Gehalt als Assistenzarzt

  1. Ausführliche Informationen zum Assistenzarzt-Gehalt sammeln: Wie viel verdient ein Assistenzarzt?
  2. Beförderung
  3. Qualifikationen
  4. Über Wert verkaufen und bewusst “zu viel” Gehalt verlangen
  5. Psychologische Tricks nutzen
  6. Mit Leistungen überzeugen
  7. Selbstvertrauen statt Zurückhaltung
  8. Wechsel des Arbeitgebers
  9. Standort und Größe der Klinik beachten
  10. Ärztlicher Berufswechsel
  11. Von Kontakten profitieren
  12. Schriftliche Fixierung

Über den Autor

Niels C. Fleischhauer

Niels C. Fleischhauer

Inhaber von Ärzteglück

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